... mal meinen Mandeln zum Opfer gefallen - diesen eigentlich wohl kleinen, bei mir aber riesig großen was-genau-eigentlich-Dingern in meinem Hals. Delta Flug 79 hat sich mit ihnen angelegt...und gewonnen ;-( Die USA haben mich also schon gleich mal richtig krank gemacht. Ich hab soooo einen Hals (tschuldigung für die Plattheit meines Humors - der leidet auch grad ganz fürchterlich)!!!
Gut eigentlich, dass ich meine Zusatzkrankenversicherung immer noch nicht abgeschlossen habe (schließlich hatte ich die das ganze letzte Jahr und war nicht ein einziges Mal wirklich dolle krank...aber dabei gehts ja, zur Beruhigung meiner Mama, auch "nur" um Zusatzkram, wie der Name ja auch schon sagt. Rücktransport nach Deutschland und so. ;-)
Aber die Uni hat ja ein eigenes medizinisches Zentrum, das sich dann um mich gekümmert hat. So einen Wind hat auch noch nie jemand um eine Angina gemacht. Erstmal wurden Proben ins Labor eingeschickt, um zu schauen, ob sich irgendwelche Killerbakterien da eingenistet haben. Es gab wohl irgendeinen Anlass zur Sorge. Mir schwant schon Schlimmes. Am Ende kommt wieder eine Horrormeldung dabei heraus à la "Sie haben Tuberkulose." (fast genau ein Jahr her...). Hatte ich damals zumindest in meiner Panik verstanden. War aber nur halb so schlimm oder gar nicht schlimm oder ich hab nicht kapiert, wie schlimm es um micht stand und steht. Auflösung zu den Bakterien vom Flug 79 gibts jedenfalls morgen. Die Spannung steigt. Meine Spontanreise nach Chicago ist damit aber auf Eis gelegt worden ;-(
San Francisco lasse ich mir jedoch nicht vermiesen - am nächsten Dienstag gehts los. Im Moment ist alles, was ich hier so tue und nicht tue, auch daraufhin ausgerichtet. Sonst fehlt es mir noch ganz schön an everyday-life-Motivation. Sieht mir nicht ähnlich, weiß ich auch. Aber Reisen hilft immer, richtig?!
Auf der Suche nach Gründen für mein momentan lustloses Dasein stehen meine Mandeln natürlich ganz oben auf der Liste. Dicht gefolgt von der noch immer präsenten, weil noch nicht lange-her-seienden Verabschiedung in Deutschland und Italien mitsamt allem, was in jenen fünf Wochen mein Leben dort versüßt und leider auch betrübt hat. Die Verabschiedungszeremonien waren mit meinem Rückflug aber noch nicht vorbei. In Cincinnati machten sich nun auch die (aller)letzten internationals auf ihren Weg nach Hause oder was zu Hause werden soll. So gestern auch Veronica, mein venezolanischer Sonnenschein. Ich will aber mal nicht zu viel
Trübsal verbreiten, schließlich hatten wir noch großartige anderthalb Tage in Cincinnati, die unter dem Motto standen: "Wie
viel kann man hier eigentlich in 36 Stunden sehen und machen?!?" Eine Menge, selbst krankheitsgeschwächt - Mama hat das selbst noch in lebhafter Erinnerung ;-)
So kam ich endlich dazu, das "Aquarium" (in Deutschland heißt so etwas wohl "Meereskundemuseum"...) in Newport/Kentucky auf der anderen Ohio-Seite zu erkunden. Danach
Willkommensessen in Cincinnatis bester Pizzeria: Dewey's.
Lecker! Ein bisschen Klamotten-Shoppen (schließlich bin ich nur mit 20 Kilogramm pro Koffer angereist, obwohl 23 erlaubt sind - da geht also noch was ;-), dann das Highlight: Cirque du Soleil!
Veronicas größter Wunsch vor ihrer Abreise wurde ein unvergessliches Ereignis. Die Show, mit der der Zirkus in Cincinnati gastierte, "Quidam", war ein großartiges Nebeneinander von atemberaubendem Spektakel und phantastischer Langsamkeit. Egal, was ich davon hier schreibe, ich werde meine Faszination nicht so wiedergeben können, wie ich es gern wollte. Bediene ich mich also mal der Möglichkeiten, die die modernen Medien einem geben, und weise euch auf die Homepage des Cirque du Soleil hin, die auch diesen 2-Minuten-Ausschnitt aus dem Programm enthält. Da könnt ihr auch die unglaublich stimmungsvolle Musik hören, bei der mir die Elative jetzt vollkommen ausgehen. Also: Anhören, angucken und genießen!
Nun ist Vero jedenfalls gestern von Nadine, Luise und mir (neu dabei übrigens: Hilde! Meine Sicherheitsgurt-Kuh...eine ganz eine Süße! Lieben Dank und merci nochmal an die Kanada-Fahrer!!!) nach Dayton zum Flughafen gebracht worden. Der definitive Abschied wars glücklicherweise noch nicht. Bin ja schließlich die ganze nächste Woche bei ihr und schau mir mal an, was sie so in Zukunft ihr Zuhause nennt. Um die Stimmung ein bisschen zu heben, bin ich dann mit Nadine indisch essen gegangen, habe da gleich mal die erste Freitag-Abend-80er-Jahre-Party in die Wege geleitet und mit "Little Miss Sunshine" im Kino Tränen gelacht. Damit ihr das jetzt auch könnt, hier ein kleiner Ausschnitt aus den "Memorable Quotes" von imdb.com:
Gut eigentlich, dass ich meine Zusatzkrankenversicherung immer noch nicht abgeschlossen habe (schließlich hatte ich die das ganze letzte Jahr und war nicht ein einziges Mal wirklich dolle krank...aber dabei gehts ja, zur Beruhigung meiner Mama, auch "nur" um Zusatzkram, wie der Name ja auch schon sagt. Rücktransport nach Deutschland und so. ;-)
Aber die Uni hat ja ein eigenes medizinisches Zentrum, das sich dann um mich gekümmert hat. So einen Wind hat auch noch nie jemand um eine Angina gemacht. Erstmal wurden Proben ins Labor eingeschickt, um zu schauen, ob sich irgendwelche Killerbakterien da eingenistet haben. Es gab wohl irgendeinen Anlass zur Sorge. Mir schwant schon Schlimmes. Am Ende kommt wieder eine Horrormeldung dabei heraus à la "Sie haben Tuberkulose." (fast genau ein Jahr her...). Hatte ich damals zumindest in meiner Panik verstanden. War aber nur halb so schlimm oder gar nicht schlimm oder ich hab nicht kapiert, wie schlimm es um micht stand und steht. Auflösung zu den Bakterien vom Flug 79 gibts jedenfalls morgen. Die Spannung steigt. Meine Spontanreise nach Chicago ist damit aber auf Eis gelegt worden ;-(
San Francisco lasse ich mir jedoch nicht vermiesen - am nächsten Dienstag gehts los. Im Moment ist alles, was ich hier so tue und nicht tue, auch daraufhin ausgerichtet. Sonst fehlt es mir noch ganz schön an everyday-life-Motivation. Sieht mir nicht ähnlich, weiß ich auch. Aber Reisen hilft immer, richtig?!

Auf der Suche nach Gründen für mein momentan lustloses Dasein stehen meine Mandeln natürlich ganz oben auf der Liste. Dicht gefolgt von der noch immer präsenten, weil noch nicht lange-her-seienden Verabschiedung in Deutschland und Italien mitsamt allem, was in jenen fünf Wochen mein Leben dort versüßt und leider auch betrübt hat. Die Verabschiedungszeremonien waren mit meinem Rückflug aber noch nicht vorbei. In Cincinnati machten sich nun auch die (aller)letzten internationals auf ihren Weg nach Hause oder was zu Hause werden soll. So gestern auch Veronica, mein venezolanischer Sonnenschein. Ich will aber mal nicht zu viel
Trübsal verbreiten, schließlich hatten wir noch großartige anderthalb Tage in Cincinnati, die unter dem Motto standen: "Wie
viel kann man hier eigentlich in 36 Stunden sehen und machen?!?" Eine Menge, selbst krankheitsgeschwächt - Mama hat das selbst noch in lebhafter Erinnerung ;-)So kam ich endlich dazu, das "Aquarium" (in Deutschland heißt so etwas wohl "Meereskundemuseum"...) in Newport/Kentucky auf der anderen Ohio-Seite zu erkunden. Danach
Willkommensessen in Cincinnatis bester Pizzeria: Dewey's.
Lecker! Ein bisschen Klamotten-Shoppen (schließlich bin ich nur mit 20 Kilogramm pro Koffer angereist, obwohl 23 erlaubt sind - da geht also noch was ;-), dann das Highlight: Cirque du Soleil!Veronicas größter Wunsch vor ihrer Abreise wurde ein unvergessliches Ereignis. Die Show, mit der der Zirkus in Cincinnati gastierte, "Quidam", war ein großartiges Nebeneinander von atemberaubendem Spektakel und phantastischer Langsamkeit. Egal, was ich davon hier schreibe, ich werde meine Faszination nicht so wiedergeben können, wie ich es gern wollte. Bediene ich mich also mal der Möglichkeiten, die die modernen Medien einem geben, und weise euch auf die Homepage des Cirque du Soleil hin, die auch diesen 2-Minuten-Ausschnitt aus dem Programm enthält. Da könnt ihr auch die unglaublich stimmungsvolle Musik hören, bei der mir die Elative jetzt vollkommen ausgehen. Also: Anhören, angucken und genießen!
Nun ist Vero jedenfalls gestern von Nadine, Luise und mir (neu dabei übrigens: Hilde! Meine Sicherheitsgurt-Kuh...eine ganz eine Süße! Lieben Dank und merci nochmal an die Kanada-Fahrer!!!) nach Dayton zum Flughafen gebracht worden. Der definitive Abschied wars glücklicherweise noch nicht. Bin ja schließlich die ganze nächste Woche bei ihr und schau mir mal an, was sie so in Zukunft ihr Zuhause nennt. Um die Stimmung ein bisschen zu heben, bin ich dann mit Nadine indisch essen gegangen, habe da gleich mal die erste Freitag-Abend-80er-Jahre-Party in die Wege geleitet und mit "Little Miss Sunshine" im Kino Tränen gelacht. Damit ihr das jetzt auch könnt, hier ein kleiner Ausschnitt aus den "Memorable Quotes" von imdb.com:
Olive (das kleine Mädchen): Why were you unhappy?
Frank (ihr Onkel) : I fell in love with someone... [interrupted by Grandpa blowing his nose]
Frank: ... who didn't love me back.
Olive: Who?
Frank: One of my grad students. I was very much in love with him.
Olive: *Him*? You fell in love with a boy?
Frank: Very much so.
Olive: That's silly.
Grandpa: [under his breath] That's another word for it...
Humor wiedergefunden. Patient auf dem Weg der Besserung.














































